Galaktisch! Pouring mit dem neuen SOLO GOYA Silikonöl

21. März 2019 |

Es wirkt wie ein Blick ins tiefe All, wie ein Raumschiffflug durch weit weit entfernte Galaxien. Wild, farbstark, intensiv und lebendig. Und genau so soll es sein. Denn im Mittelpunkt stehen bei dieser Technik nicht frei fließende Farben, sondern galaxieartige Zellstrukturen, die die Farbe effektvoll aufreißen lassen. Durch eine tröpfchenweise Hinzugabe des neuen SOLO GOYA Silikonöls entstehen faszinierende Muster und Effekte, große und kleine Zellen. Das durchsichtige Öl drängt die wasserbasierten Acrylfarben zurück und die darunterliegende Farbschicht wird sichtbar. Schon die Hinzugabe von zwei, drei Tropfen beim Verrühren des SOLO GOYA Pouring Fluids mit der SOLO GOYA Acrylic Farbe erzielt den ganz speziellen Look.

 

Für unsere Demonstration haben wir uns passend zum Frühling für eine frische und ausdrucksstarke Farbkombination entschieden. Das Zusammenwirken von frischen Grüntönen, herrlich intensivem Türkis, selbstbewusstem Magenta, vornehmen Weiß und edlem Gold gefällt uns so gut, dass wir die Farbkombi 2019 sogar für unser KREUL Logo verwenden.

 

Kreativität einfach mal dem Zufall überlassen!
 

Zum Verdünnen der SOLO GOYA Acrylic 3 Teile SOLO GOYA Pouring Fluid in einen Becher geben ...
 

... und 1 Teil Farbe hinzufügen.
 

Gut verrühren.

Wenn die Konsistenz flüssigem Honig oder einem Pfannkuchenteig ähnelt, ist sie passend. Falls sie noch zu flüssig ist, einfach etwas Farbe dazugeben. Falls es schon zu dick ist, einfach noch etwas Fluid dazugeben. Alle Farbtöne sollten die gleiche Konsistenz besitzen – daher empfiehlt es sich, nach dem Verdünnen aller Farben nochmal nacheinander jede Farbe umzurühren. So lässt sich am Wiederstand feststellen, ob alle Farben die gleiche Konsistenz besitzen.

 

Für die Zellbildung je nach angemischter Farbmenge im Becher 2 bis 3 Tropfen SOLO GOYA Silikonöl in die verdünnte Farbe geben.

Für viele kleine Zellen das Silikonöl gut einrühren, für größere Zellen etwas weniger Öl einrühren.
 

Für eine galaxieartige Zellstruktur empfehlen sich Pouring-Techniken, bei denen Farbe in mehreren Lagen übereinander aufgegossen werden, z.B. der Flip-Cup: Dafür werden die Farben nacheinander in einen sauberen Becher gefüllt. Damit keine Mischtöne entstehen, immer etwas Weiß dazwischen geben.
 

Den Keilrahmen auf den Becher legen und beides zusammen wenden. Einen kurzen Moment so belassen.

Damit die Farbe auch schön über den Keilrahmen laufen kann, verdünntes Weiß um den Becher gießen.

Den Becher vorsichtig schräg anheben, öffnen und schnell wegnehmen.
 

Die Farbe durch Hin- und Herbewegungen des Keilrahmens über die komplette Bildfläche verteilen.
 

Mit einem Flammbier- oder Handgasbrenner durch Hitze die Zellbildung anregen. Die Wärme steigt nach oben und somit das Silikonöl – die Zellbildung bzw. das faszinierende Spiel von Öl und Farbe beginnt.
 

Nachmachen erlaubt! Das haben wir dazu verwendet:

  • SOLO GOYA Acrylic Magenta, Art-Nr. 84109
  • SOLO GOYA Acrylic Gelbgrün, Art-Nr. 84118
  • SOLO GOYA Acrylic Dunkelgrün, Art-Nr. 84119
  • SOLO GOYA Acrylic Türkis, Art-Nr. 84117
  • SOLO GOYA Acrylic Weiß, Art-Nr. 84101
  • SOLO GOYA Acrylic Gold, Art-Nr. 84128
  • SOLO GOYA Pouring-Fluid, Art-Nr. 87210
  • SOLO GOYA Stretched Canvas, Art-Nr.  63030
  • KREUL Malmesser zum Verrühren, Empfehlung: Pro Farbton ein Malmesser, Art-Nr. 41822
  • Wasserfeste Folie für großzügigen Schutz der Unterlage
  • Mischbecher, pro Farbton ein Becher sowie weitere Becher zum Mixen
  • Abstandshalter, z.B. Pinnnadeln oder Becher
  • Papiertücher für ungewollte Kleckse und Tropfen
  • Einweghandschuhe