Das Pflänzchen steht für eine nachhaltigere Rezeptur

19. Juli 2021 |

Farben und Nachhaltigkeit, passt das zusammen? Wir machen das passend. Indem wir an verschiedenen Stellschrauben drehen, um umweltschonendere Lösungen zu finden. Was wir anders gemacht haben, sieht man an den Icons auf dem Etikett. So steht das kleine, grüne Pflänzchen für eine nachhaltigere Rezeptur. Es besagt, dass neue, als nachhaltig eingestufte Rohstoffe eingesetzt werden anstatt klassischer Komponenten. Dahinter stecken viel Entwicklungsaufwand und Visionen, die ein Umdenken erfordern. Bei einigen KREUL Produkten konnten wir bezüglich der Rezeptur schon viel bewirken, wie zum Beispiel bei KREUL Nature, KREUL Glass & Porcelain, KREUL Chalky Kreidemarker und dem KREUL Triton Acrylic Marker Natural Pigments sowie KREUL Triton Acrylic Ink Natural Pigments. Damit wir einem KREUL-Produkt ein Pflänzchen-Icon verleihen, müssen mindestens 60% der verwendeten Rohstoffe aus nachhaltigen Rohstoffen natürlichen Ursprungs bestehen oder die Rezeptur enthält Naturpigmente. Welche Kriterien uns bei einer nachhaltigen Rezeptur wichtig sind, erklären wir in diesem Beitrag.

 

Der Rohstoff stammt aus verantwortungsvollen Quellen

Hinter nachhaltigen Rezepturen stehen ressourcenschonende Rohstoffe. Hier ist unser Anspruch hoch. Wir achten darauf, dass alle Komponenten nachwachsender Rohstoffe aus verantwortungsvollen Quellen stammen. Die KREUL Nature haben wir zum Beispiel mit einem Maximum solcher Inhaltsstoffe ausgestattet. Sie enthält zu 84% nachhaltige Rohstoffe, die ihren Ursprung in der Natur haben. Möglichst aus regionalen Quellen, wo verantwortungsbewusst gewirtschaftet wird. Bei anderen Farben kommt der Rohstoff Ethanol zum Einsatz. Diesen haben wir durch Bio-Ethanol ersetzt. Er stammt aus deutschem Roggenanbau, der nicht für die Lebensmittelproduktion verwendet werden kann. So können durch neue Rezepturen der Farbenproduktion selbst Abfallprodukte der Landwirtschaft noch einmal verwertet werden.

Der Rohstoff wurde energieeffizienter hergestellt

Eine bessere Energiebilanz trägt wesentlich zur Nachhaltigkeit eines Rohstoffs bei. Für unsere ressourcenschonenden Rezepturen ersetzen wir Rohstoffe, die für ihre Herstellung viel Energie benötigen. Das haben wir bereits bei Titandioxid durchgeführt. So konnten wir für diesen Rohstoff eine Alternative finden, die wesentlich energieeffizienter ist.

Hinter dem Rohstoff stehen kurze Transportwege

Wenn wir neue Rohstoffe auswählen, sind uns kurze Transportwege wichtig. Perfekt, wenn Komponenten einer Farbe aus Deutschland kommen. Doch es ist nicht immer leicht, einen Inhaltsstoff zu finden, der unsere Qualitätsansprüche erfüllt und gleichzeitig einen kurzen Transportweg hat. Manche Rohstoffe sind unverzichtbar, haben aber einen weiten Weg hinter sich. Andere können wir jedoch durch Rohstoffe aus Europa oder Deutschland ersetzen. Bei der KREUL Nature nutzen wir zum Beispiel ein Bindemittel aus den Niederlanden anstatt aus Indien.

Der Rohstoff ist eine Alternative natürlichen Ursprungs

Mit dem KREUL Triton Acrylic Marker Natural Pigments und KREUL Triton Acrylic Ink Natural Pigments bieten wir eine Alternative zu klassischen Farbtönen. Wir haben zwei Farbtöne entwickelt, die auf den natürlichen Ursprung setzen. Können natürliche Farbstoffe leuchtkräftig sein? Aber ja!  Hier werden alternative Pigmente verwendet, die direkt aus der Natur kommen. Der strahlende Farbton Curcuma wird durch den Farbstoff aus der Kurkumawurzel (curcuma longa root extract) hergestellt. Kurkuma ist ein nachwachsender Rohstoff und wird unter anderem in der Kosmetikindustrie verwendet. Den leicht metallisch schimmernden Farbton Graphite erzeugen wir durch die Beigabe von Graphit, einem Mineral aus dem Element Kohlenstoff. Der Hersteller achtet auf nachhaltigen Abbau.
 

Wir wollen und können noch mehr

Selbst kleine Veränderungen können Großes bewirken. Auch dafür steht das Icon des kleinen Pflänzchens. Denn was heute ein Setzling ist, kann schon bald eine prachtvolle Pflanze sein. Eine nachhaltigere Rezeptur ist der Anfang unseres Konzepts für eine bessere Zukunft. Wir haben vor, noch viel mehr zu verändern. Wir werden deshalb darüber berichten, wie der Einsatz von Recyclingmaterialien bei Gebinden und Verpackung, die Wiederbefüllbarkeit von Produkten, das Anstreben von CO2-Neutralität, faire Arbeitsbedingungen sowie soziales und ökologisches Engagement die Zukunft besser gestalten.